In Europa

Wir freuen uns also darauf, die USA mal wieder fuer ein paar Tage hinter uns lassen zu koennen. Unsere Stimmung hebt sich noch mehr, als wir erfahren, dass uns die Turkish Airlines upgraded haben und wir Business Class fliegen duerfen. Fuer einen Transatlantik-Uebernachtflug ist das natuerlich optimal! Nach einem sehr leckeren Essen koennen wir praktisch ausgestreckt liegend ein paar Stunden schlafen. So reist man gerne!

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In Istanbul essen wir in der chicen Lounge leckeres Fruehstueck, bevor wir nach Zuerich weiterfliegen.

Im Aargau

Als erstes besuchen wir meine Familie im Aargau. Auf den letzten Druecker werden noch ein paar Geschenke eingepackt!

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Weihnachten feiern wir dann wie immer getrennt: Mathias faehrt ins Liechtenstein, ich mit meiner Familie zu Tante Dora und Familie.

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Warum ausgerechnet meinem Bruder die Ehre zuteil wird, die Torte zu schneiden, weiss niemand so genau.

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Am 25. kommt Mathias wieder nach Graenichen, und am 26. fahren wir wie jedes Jahr nach Mattstetten in Bern, wo sich die gesamte Verwandtschaft trifft.

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Man beachte, wie sich sich Mathias und Jonas kleidertechnisch abgestimmt haben! Ihr duerft drei mal raten, was sie zu Weihnachten bekommen haben...

In Hamburg

Der naechste Stop ist in Hamburg, der Chaos Communication Congress wartet. Mathias haelt bereits am ersten Tag einen Vortrag!

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Wer sich das ansehen moechte, kann das hier tun.

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Diesmal ist mein Bruder mit von der Partie. Wir haengen am CCC rum, schauen uns Vortraege an, trinken Club Mate und Bier, und treffen die seltsamsten Leute. Tagsueber machen wir aber auch ein paar Ausfluege, um uns Hamburg anzuschauen und ein paar Geocaches einzusammeln. Einer bringt uns an einen Ort, an welchem wir noch nie waren, obwohl wir nun doch schon einige Male in Hamburg waren!

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Und zwar gibt es ein Gebaeude, welches als Zugang zu einem Tunnel fungiert. Der Tunnel geht unter der Elbe durch und heisst daher auch Alter Elbtunnel - offenbar gibt es auch noch einen neuen. Man kann mit einem Lift hinunter fahren...

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...oder man kann sportlich die Treppe nehmen.

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Der Tunnel ist hauptsaechlich fuer Fussgaenger und Radfahrer gemacht, es koennen aber auch Autos durchfahren! Einspurig, natuerlich. Daher sind die Aufzuege so gross.

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Der ganze Tunnel ist 426,5 Meter lang. Und ja, irgendwo in diesem Tunnel ist ein Geocache versteckt! Lustig, nicht? Und die Mitte ist markiert. Offenbar ist man dort 21 Meter unter dem Wasser.

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Von der gegenueberliegenden Seite kann man dann ueber die Elbe zurueck auf die Skyline von Hamburg schauen.

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Ganz spezielle Gebaeude gibt es hier.

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Nachdem wir ein paar Caches gesucht haben, geht es durch den Tunnel wieder zurueck auf die andere Seite, wo es fuer die Jungs zur Belohnung eine Currywurst beziehungsweise ein Fischbroetchen gibt. En Guete!

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Am Abend hoeren wir uns den beruehmten Fnord-Jahresrueckblick mit Fefe und Frank an. Die zwei stellen jedes Jahr zusammen, was das Jahr ueber so alles schief gelaufen ist auf der Welt. Auch diese Show kann man sich online anschauen, und zwar hier.

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Ein weiterer Cacher-Ausflug bringt uns auf das Dach der IKEA, wovon aus man eine tolle Aussicht auf die Stadt hat. Zur Zeit - Ende Dezember - sieht das Ganze eher etwas trist aus, aber eigentlich ist Hamburg eine tolle Stadt voller Leben. Lustig sind im Hintergrund die ganzen Hafenkraene!

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Am Abend gibt es wieder eine Spassveranstaltung, diesmal das ebenfalls beruehmte Hacker-Jeopardy. Gibt es auch online, ist dieses Jahr jedoch nicht so lustig wie auch schon.

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Am letzten Tag schauen wir uns noch das Bismarck-Denkmal an, bevor es wieder zurueck in die Schweiz geht. Alleine die Statue des ersten deutschen Reichskanzlers ist 15 Meter hoch. Im Sockel wurde waehrend des zweiten Weltkrieges ein Schutzbunker eingerichtet, der heutzutage leider nicht mehr oeffentlich zugaenglich ist.

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Auf dem Heimflug habe ich einen Zuercher vor mir, der unglaublich hibbelig ist und sich dauernd in seinem Sitz hin und her wirft. Ich mache mir einen Spass daraus, mein Mandarinli in die Sitzablage zu legen, und jedes Mal, wenn der Zuercher sich gegen seine Sitzlehne wirft, faellt das Mandarinli aus der Ablage und ich fange es auf. Mal ein etwas anderer Zeitvertreib waehrend eines Fluges.

In Zuerich

Kaum zurueck im Aargau, geht es fuer Silvester nach Zuerich. Wir haben Ben aufgeschwatzt, einen Fondueabend zu organisieren, und haben dann ganz viele Leute zu ihm nach Hause eingeladen.

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Ja, das mit dem Selfie klappt immer noch nicht so richtig.

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Auf jeden Fall haben wir einen spassigen Abend mit leckerem Fondue, viel Wein, und selbstverstaendlich schauen wir uns auch Dinner For One an.

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Kurz vor Mitternacht machen wir uns auf den Weg in die Stadt, um in der Menschenmasse das neue Jahr willkommen zu heissen.

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Danach ziehen wir von Bar zu Bar bis in die fruehen Morgenstunden.

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Nachdem wir netterweise bei Ben auf der Couch uebernachten durften, beginnen wir das neue Jahr mit einer Neujahrs-Cachertour. Ben und seine Freundin Nadia haben auch mit unserem bekloppten Hobby angefangen, nachdem wir Ben vor einem Jahr bei einem anderen Fondue-Abend bei Alex und Julia davon vorgeschwaermt hatten. Einer der Caches bringt uns ins alte Hardturm-Stadion, welches 2008 abgerissen wurde. Nur zwei Stuehle wurden stehen gelassen. Mathias feuert sein Team an!

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Am naechsten Tag treffen wir viele Kollegen in einem Cafe im Niederdorf, denn Alex und Julia, die demnaechst nach Canada ziehen, haben zum Abschieds-Kaffeeklatsch geladen. Das trifft sich natuerlich optimal, da wir so auch viele Leute auf einmal sehen koennen.

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Ungeschickterweise bin ich so mit Plaudern beschaeftigt, dass ich ausser diesem einen Foto keine weiteren Bilder von dem Anlass habe. Aber es ist schoen, viele Leute wieder einmal zu treffen!

In Schaan

Als letztes verbringen wir noch ein paar Tage im Liechtenstein. Unter anderem findet dort jedes Jahr ein Knoedelessen mit Mathias' Verwandtschaft statt. Dieses Jahr ist das Werwolf-Spiel der grosse Renner.

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Jeder verdaechtigt jeden!

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Zum Glueck reicht die Zeit auch noch fuer einen Skitag im Schnee.

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Das Wetter ist zwar nicht das beste, aber wir haben trotzdem grossen Spass!

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Am Dreikoenigstag wird Ursula Koenigin - eine Rolle, die sie natuerlich gerne ausuebt!

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Tja, und dann ist der Heimurlaub auch schon wieder um.

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Unser Flieger nach Istanbul wird gestrichen, und da wir mit dem spaeteren Flug unseren Anschlussflug in Istanbul verpassen wuerden, buchen uns die lieben Tuerken auf einen Swiss Direktflug von Zuerich nach Chicago um. Dagegen haben wir natuerlich gar rein nichts einzuwenden! Und da der Swiss Flieger auch schon ziemlich voll ist, kriegen wir tatsaechlich noch einmal ein Upgrade. Wow. So praktisch und bequem sind wir glaub noch selten zwischen den USA und Europa hin und her geflogen! Danke, Turkish Airlines!

Der Rueckflug verlaeuft also sehr angenehm, und dank unserer neuen Green Card verlaeuft auch die Einreise in die USA wie am Schnuerchen. Nach einem eher maessigen Jahresabschluss in den USA vor ein paar Wochen sind wir nun ready fuer einen Neustart!

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