Wanderungen in California

So, nun sind wir also einmal mehr in good old California. Ach, wie schoen ist es hier doch! So leckeres Essen, so schoene Parks... Ach ja. Mit etwas Nostalgie und im Urlaub gefaellt einem wahrscheinlich jeder Ort besser. Aber ich muss schon sagen, Kalifornien ist wirklich immer eine Reise wert! Und zum Glueck konnten wir vor Mathias' Konferenz noch ein Wochenende anhaengen, so dass auch er auf eine Wandertour mitkommen kann.

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Zu zweit macht es doch gleich noch viel mehr Spass!

Eine Wanderung mit Regen

Wir zotteln also durch die Haferlandschaft und sammeln selbstverstaendlich auch einige Caches ein. Die Aussicht ist super!

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Mathias posiert, und ist zu jedem Bloedsinn bereit. Aber oha, hat er wohl aus Versehen einen Regentanz getanzt? Die Wolken haben eine ziemlich unschoene Farbe!

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Auf meiner Seite sieht es doch gleich viel besser aus. Also wandern wir in diese Richtung weiter. Es wird doch sicher nicht regnen. In dieser Gegend gibt es gerade mal 60 Regentage im Jahr. Und es ist Mai!

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Zu frueh gefreut. Tatsaechlich beginnt es zu regnen. Und zwar nicht nur nieseln, sondern richtig regnen. Wir haben natuerlich keine Regenklamotten dabei. Wir sind in der San Jose Gegend, im Mai! Also suchen wir Schutz unter einem Baum.

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Keine Angst, es gewittert nicht. Aber langsam wird es kuehl. Wir versuchen es mit der Pinguin-Taktik!

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Schlussendlich muessen wir einsehen, dass es wohl keinen Wert mehr hat, und duesen zurueck zum Auto, wo wir uns aufwaermen und schnell zurueck zum Hotel fahren. Ach ja, vielleicht ist Kalifornien ja doch nicht soooo toll. Obwohl, das Essen... Sooo lecker!!

Eine Wanderung ohne Regen

Neuer Tag, neues Glueck. Erneut machen wir uns top motiviert auf die Socken. Laut Wetterbericht sollte es heute nicht regnen! Dann also los!

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Tatsaechlich ist das Wetter heute super. Und zur Mittagszeit kommen wir zu dieser tollen Aussicht. So schmeckt das Zmittag doch gleich noch viel besser!

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Uebrigens, wer hats bemerkt? Auf dem vorherigen Bild, auf der Tafel auf welcher "Tracking Wildlife" steht, sitzt ebenselbiges. Der Vogel ist uns eine ganze Weile gefolgt und beobachtet uns beim Mittagaessen ganz genau. Wir legen ein kleines Stueckchen Karotte am gegenueberliegenden Ende auf den Tisch, und tatsaechlich, nach einer Weile kommt das Ding angeflogen und schnappt sich das Stueck! Das geht so schnell, dass ich nicht zum fotografieren komme. Wir legen nochmal etwas hin, aber er kommt nicht mehr. Trotzdem bleibt er in unserer Naehe und beobachtet uns!

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Wir geben schliesslich auf und gehen. Doch wir sind keine fuenf Schritte weg, schon fliegt er wie der Blitz zum Picnic-Tisch und holt sich die Kruemel! Ganz schlaues Kerlchen!

Nicht nur die Fauna ist interessant, auch die Flora hat es in sich. Und zwar sind im Moment die Disteln am bluehen. Die Dinger sind so hoch wie ich!

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Mir gefaellt natuerlich auch ihre Farbe.

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Wenigstens die zweite Wanderung konnte Mathias geniessen, bevor er nun am naechsten Tag an die Konferenz muss.

Eine Wanderung mit freundlichen Tieren

So mache ich mich also am naechsten Tag alleine auf die Socken. Das ist zwar nicht ganz so lustig, aber ich habe mich daran gewoehnt, es trotzdem zu geniessen. Mathias geht ja auch oft alleine reisen, also darf ich auch ab und zu alleine wandern gehen. Fuer heute habe ich mir diese Huegel hier ausgesucht.

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Selbstverstaenlich suche ich auch alleine ein paar Caches, obwohl das muehsamer ist, weil man nicht abwechseln kann, wer sich durchs Kraut und den Hafer kaempfen muss. Gegen Mittag komme ich zu diesem Baum. Klaaar, natuerlich ist der Cache beim Baumstamm. Hinter all diesen Disteln. Waere ja auch zu einfach sonst!

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Aber ich nutze anschliessend dafuer die Gelegenheit, auf dem Baum mein Mittagessen zu geniessen.

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Mit Aussicht!

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Der Nachmittag sollte noch ganz spannend werden. Kaum bin ich wieder unterwegs, treffe ich naemlich dieses nette Tierchen an. Der Weg, wie man hinten im Bild sieht, geht einmal rund um die Wiese herum. Aber denkt ihr, mein neuer Freund laesst sich durch meine Anwesenheit stoeren? Nicht im geringsten! Ich werde zwar beaeugt, aber das niedliche Ding bewegt sich nicht vom Fleck und beginnt wieder zu mampfen, waehrend ich rund herum laufe und ab und zu ein paar Bilder schiesse.

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Etwas spaeter treffe ich noch auf ein Exemplar einer anderen Spezies.

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Am Ende meiner Wanderung sehe ich noch diesen spannenden Baum. Und, oha, auch dort ist ein Cache versteckt! Aber die hundert Meter durchs hohe Gestruepp kostet einiges an Ueberwindung. Nein, nicht wegen den Schlangen, aber ich bin nun doch schon ziemlich KO! Aber was muss, das muss.

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Als ich mich nach erfolgreicher Mission wieder aus dem Gebuesch hinaus kaempfe, stelle ich fest, dass ich neugierig beobachtet werde. Zum Glueck nicht von Menschen, aber von diesen netten Zeitgenossen:

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Ich verabschiede mich hoeflich und mache mich auf den Heimweg. Fuer morgen suche ich mir einen anderen Park aus!

Eine Wanderung auf verschiedensten Wegen

Der heutige Park zeichnet sich dadurch aus, dass es Wege in jensten Variationen gibt. Manche sind Fire Roads, die noch nicht so ganz ausgebaut sind.

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Manche waren mal gut ausgebaute Wege, sind unterdessen aber ziemlich ueberwachsen!

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Andere fuehren durch den Wald, die mag ich besonders gerne.

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Wieder andere fuehren durch den Hafer, die pieksen. Dafuer hat man eine schoene Aussicht!

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Und wieder andere fuehren ziemlich ins Dickicht!

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Nee, war nur ein Witz. Das ist natuerlich kein Weg, das ist nur ein kleiner Geocache-Umweg.

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Und schon geht es wieder ueber einen Haferweg zurueck ins Tal.

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So, genug Caches fuer heute.

San Jose

Zurueck in San Jose gehen wir mit ein paar Leuten von der Konferenz essen. Ein Kollege von Mathias, ein Deutscher, der seit Jahren in den USA lebt, hat sich ein deutsches Restaurant ausgesucht. Zu meiner Verblueffung heisst das Resti "Germania". Sachen gibts.

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Zu Essen gibt es dort Dinge wie Sauerrahmbraten, Kartoffelsalat, Schnitzel und Spaetzle. Ich nehme natuerlich letztere, und sie sind ganz essbar. Die Menuekarte ist auf Deutsch und Englisch erhaeltlich. Ein echt witziges Erlebnis.

Anschliessend muessen wir bereits wieder von Cali Abschied nehmen. Ich geniesse noch ein letztes Mal die violetten Baeume.

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Nun geht es weiter nach China! Wir sind extrem gespannt, was uns dort erwartet.

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Bye bye, California!

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